Trainingslager Monte Gordo/Portugal

Trainingslager – die beste Zeit des Jahres. Endlich wieder ganz auf das Training konzentrieren und alles Andere unterordnen. Es ist so ein großer Unterschied ob man sein Training nach dem Alltag ausrichtet und es irgendwo dazwischen quetscht oder ob man sich voll und ganz darauf konzentrieren kann – das merkt man auch an den Resultaten. Wie es mir in den ersten Tagen in Monte Gordo ergangen ist, lest ihr hier.

Die Ausgangssituation

Seit Montag Abend (20.11.) befinde ich mich jetzt hier in Monte Gordo. Die Anreiseprozedur ist mittlerweile schon Standard – schließlich bin ich bereits das 14. (?) Mal hier. Von Düsseldorf aus bin ich fast schneller nach Portugal geflogen, als mit dem Auto in die Heimat gefahren. Also kein Stress!

Mit von der Partie sind Denise und Luisa aus der Trainingsgruppe und mein alter Freund Oli, der bereits 2011 als Athlet mit hier war und uns jetzt fleißig – teils zu Fuß, teils auf dem Rad – begleitet und unterstützt.

Anders als zuletzt sind wir diesmal auch wieder in einem Hotel und können die Vorteile von Halbpension und Pool nutzen.

Das Training

Wir befinden uns gerade in einer Übergangsphase. Es stehen bereits die ersten schnelleren Läufe an, aber auch Ausdauer und Kraftausdauer bilden noch wichtige Schwerpunkte. Konkret ist das eine Kombination aus folgenden Einheiten:

  • Extensive 400er im Wald
  • 100er SKA/SA als ZWL mit Reifen im Wald
  • schnellere 500er im Stadion
  • DL bis 18km, teilweise mit Gewichtsweste und EB in unterschiedlichen Geschwindigkeiten
  • Athletiktraining, Sprünge, Stabi, Fußgym und und und

Unterteilt wird das ganze in 2 Belastungsblöcke, getrennt durch 3 lockere Tage zur Entlastung.

Wie läuft es bisher?

Sehr gut! Man merkt förmlich wie man entspannter an das Training heran geht und so mit vermeidlich geringerem Aufwand eine bessere Leistung erzielt.

Bisher standen verschiedene Dauerläufe an, beispielsweise 12km in 3.45´/km mit 3km EB in 9.24min, 10x400m in 67,5″ im Wald, 12x100m SKA/SA mit Reifen oder 18km lockerer DL mit Gewichtsweste in 4.13´/km. Dazu kommen natürlich diverse “Nebensachen” wie Stabi, Sprünge und Einheiten zur Prophylaxe, die natürlich nicht weniger wichtig sind. Genauere Auswertungen findet ihr übrigens auch auf Strava.

In den nächsten Tagen wiederholen sich einige dieser Einheiten in einer ähnlichen Form. Was neu dazu kommt sind die bereits angesprochenen 500er, auf die ich mich persönlich am meisten freue. Endlich wieder ballern in Spikes im Stadion. 😉

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Toni

#RUNGINEERING

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